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Was ist Hochbegabung?

Wenn man heute von “Hochbegabung” spricht, ist in der Regel die intellektuelle Hochbegabung, also eine sehr hohe Intelligenz gemeint (in Abgrenzung etwa zu musischer oder sportlicher Begabung).

Mit Hilfe der Intelligenz-Diagnostik kann man heute den Grad der intellektuellen Begabung messen.

Der Begriff “Intelligenz” ist in vielen Definitionen beschrieben worden. Man versteht darunter Abstraktionsvermögen, logisches Denken, rasche Auffassungsgabe, das Erkennen von Strukturen und Zusammenhängen, mathematisches Verständnis, sprachliche Fähigkeiten, räumliches Vorstellungsvermögen und einiges mehr.

In allen Begabungsbereichen kommen Fälle von überdurchschnittlicher Leistungsfähigkeit vor. Bei der Intelligenz misst man deren Ausmaß am Intelligenz-Quotienten, kurz “IQ” genannt. Zwei Drittel der Bevölkerung haben einen IQ zwischen 85 und 115 und bilden den Durchschnittsbereich der Intelligenzverteilung.

Etwa 2 bis 3 % aller Kinder bzw. Erwachsenen haben einen Intelligenzquotienten von mindestens 130; sie gelten als hochbegabt (das entspricht dem Prozentrang 97 und mehr). Das sind in Deutschland derzeit etwa 400.000 Kinder und ca. 1,8 Millionen Erwachsene!

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Eine Hochbegabung ist eine extrem weit überdurchschnittliche Ausprägung der Gesamtintelligenz, wobei jedoch einzelne Fähigkeiten wie z.B. sprachliche, mathematische oder andere Fähigkeiten unterschiedlich stark vorhanden sein können. Sehr wichtig für die Beratung und Förderung ist es daher, bei der Intelligenzdiagnostik nicht nur den IQ als Gesamtwert zu ermitteln, sondern ein aussagekräftiges Begabungsprofil zu erstellen.

 

Viele der im Folgenden beschriebenen Auffälligkeiten oder Probleme können aber auch bei Kindern und Erwachsenen auftreten, die zwar nicht hochbegabt sind, jedoch eine weit bis sehr weit überdurchschnittliche intellektuelle Begabung aufweisen, also einen IQ ab etwa 120 haben. Das sind ca. 10 % aller Menschen.