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Hochbegabung > Hochbegabung bei Schülern

Welche Merkmale und Probleme treten oft bei hochbegabten Kindern in der Schule auf?

  • Sie können deutlich früher und besser lesen und rechnen als die Mitschüler

  • Sie haben sehr breite Interessen, aber auch sehr viel Detailwissen bei ihren Lieblingsthemen

  • Sie fragen sehr hartnäckig und tiefgehend nach und geben sich mit oberflächlichen Antworten nicht zufrieden

  • Sie verstehen den Schulstoff deutlich rascher als die Mitschüler und benötigen weniger Erklärungen und Wiederholungen

  • Sie fühlen sich durch zu leichte Aufgaben, wiederholte Erklärungen und Übungen wie z.B. Hausaufgaben sehr unterfordert

  • Sie träumen im Unterricht oder stören durch unruhiges Verhalten oder Zwischenrufe

  • Sie wollen keine Hausaufgaben machen oder gar nicht mehr in die Schule gehen

  • Sie entwickeln psychosomatische Symptome wie Kopf- oder Bauchschmerzen (z.T. auch Allergien, Hauterkrankungen, Einnässen usw.) oder bekommen bzw. simulieren andere Krankheiten

  • Sie machen Flüchtigkeitsfehler bei leichten Aufgaben, weil ihre Konzentration bzw. Motivation nachlässt oder sie Schwierigkeiten dahinter vermuten, die gar nicht vorhanden sind

  • Sie haben bei schweren Aufgaben weniger Fehler und bessere Noten

  • Sie stellen sehr kritische Fragen im Unterricht oder korrigieren Fehler der Lehrkräfte

  • Sie sind individualistisch und vertreten auch gegen die Mehrheit entschieden ihre Meinung

  • Sie gelten als Außenseiter oder Streber, weil sie andere Interessen haben, sich sprachlich sehr gewählt ausdrücken oder ohne große Anstrengung gute Noten haben

  • Sie haben manchmal starke Schwankungen in ihren Schulnoten (teilweise auch sehr schlechte Noten), je nach Konzentration, Motivation und Akzeptanz durch den jeweiligen Lehrer

  • Sie sind bei Aufgaben, die sie interessieren, sehr ausdauernd, konzentriert und motiviert

  • Sie zeigen bei für sie zu leichten oder nicht so interessanten Aufgaben sehr viel weniger Interesse und Anstrengungsbereitschaft

  • Sie sind sehr selbstkritisch und werden z.T. wütend oder verzweifelt, wenn sie ein Ergebnis nicht ganz perfekt finden (z.B. aufgrund feinmotorischer Schwächen beim Malen im Kunstunterricht oder auch beim Sport)

  • Sie sind teilweise sehr nervös vor mündlichen Vorträgen wie Referaten, aber auch vor Prüfungen allgemein

  • Sie hassen Routineaufgaben, vorgegebene Rechenwege oder formale Vorschriften (z.B. den Rechenweg detailliert aufzuschreiben, obwohl sie das Ergebnis längst im Kopf berechnet haben)